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JOSEPH-KÖNIG-GYMNASIUM |
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Zielsetzung und Organisationsform Die Klassen 5 und 6 bilden eine pädagogische Einheit. In dieser Zeit sollen die Schülerinnen und Schüler an die Arbeitsweisen des Gymnasiums herangeführt und die Entscheidung, welche Schulform für das einzelne Kind am geeignetsten ist, gesichert werden. Eine Versetzungsentscheidung wird deshalb am Ende der 5. Klase nicht getroffen. In vier Erprobungsstufenkonferenzen pro Jahr beraten die Lehrerinnen und Lehrer über die Entwicklung der Kinder, um diese gezielt zu fördern und am Ende der 6. Klasse eine fundierte Entscheidung über die weitere Schullaufbahn zu treffen. In der Jahrgangsstufe 5 wird jeweils eine englisch-deutsch bilinguale Klasse eingerichtet, für die die Eltern sich bei der Anmeldung entscheiden können. Die anderen Klassen werden in der Regel so zusammengesetzt, dass die Kinder, die aus der gleichen Grundschulklasse kommen, zusammenbleiben. Wünsche der Eltern, die bei der Anmeldung geäußert werden können, werden nach Möglichkeit bei der Klassenbildung berücksichtigt. Aus den nichtbilingualen Klassen wird eine Klasse ausgelost, in der in den Jahrgangsstufen 5 und 6 in zwei Stunden pro Woche Freiarbeit betrieben wird. Die Beschränkung auf eine Klasse pro Jahrgang erfolgt deshalb, weil das entsprechende Konzept noch erprobt und weiterentwickelt wird. Hilfen beim Übergang auf das Gymnasium Um den Schülerinnen und Schülern den Übergang zum Gymnasium zu erleichtern und sie zum selbstständigen Arbeiten anzuleiten, wird im ersten Halbjahr der Klasse 5 eine Stunde pro Woche das Fach ALF (Allgemeine Arbeits- und Lernformen) unterrichtet. Dort lernen die Schülerinnen und Schüler u.a., wie Hefte und Ordner zu führen sind, wie man effektiv Vokabeln lernt, wie man seinen häuslichen Arbeitsplatz einrichten sollte und wie man Konzentration und Entspannung durch geeignete Übungen fördern kann. Außerdem finden in den Klassen 5 und 6 jeweils fünf Methodentage statt. In der Regel fünf Stunden lang werden hier Themen wie Hausaufgaben, Vorbereitung von Klassenarbeiten, Mind-Mapping, Lesetechniken, Markieren / Strukturieren oder Arbeit mit Nachschlagewerken behandelt. Schülerinnen und Schülern, die Schwierigkeiten in Mathematik oder Schwächen in der Rechtschreibung haben, wird in den Klassen 5 und 6 Förderunterricht erteilt. Sie werden in Gruppen von maximal 5 Kindern aus einer Klasse eine Stunde pro Woche von Eltern in Absprache mit den jeweiligen Fachlehrerinnen und Fachlehrern unterrichtet. Der sozialen Integration der Schülerinnen und Schüler dient ein zweitägiges Seminar zur Gewaltprophylaxe, das unterstützt durch unseren Förderverein in einer Jugendbildungsstätte unter Leitung qualifizierter Trainerinnen und Trainer stattfindet. Der Wahlpflichtbereich I mit dem Erlernen der 2. Fremdsprache (Latein oder Französisch) beginnt mit dem Schuljahr 2006/ 2007 auf Grund der Schulzeitverkürzung auf 12 Jahre bis zum Abitur bereits mit dem 6. Jahrgang.
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